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Kitesurfen bei Olympia 2024 in Paris

Dez 27, 2019 | SPLEENE Talk

Mitte 2018 ist endlich die Entscheidung gefallen: Kitesurfen wird olympisch und zwar 2024 bei den Olympischen Sommerspielen von Paris in Frankreich. Bis dorthin war es ein langer Weg, doch wie es scheint setzt der Olympische Verband zunehmend auf Sportarten, die auch bei jungen Menschen populär sind. Neben Kitesurfen hat man in den letzten Jahren auch Wellenreiten, BMX, Baseball und Karate olympisch gemacht.

Die Bestrebung Olympia für eine junge Zielgruppe attraktiv zu machen, kommt dem Kitesurfsport auf jeden Fall zu Gute. Wenn Kitesurfen mehr Aufmerksamkeit bekommt, fließen hoffentlich künftig mehr Sponsorengelder in diese Richtung.

Kitesurfer mit Kitefoil am Wolfgangsee

Welche Kitesurf Disziplin wird olympisch?

Der internationale Segelverband und das olympische Komitee sehen das größte Potenzial für Kitesurfen in der Disziplin Foilrace. Zumindest im Moment stellt sich nicht die Frage, ob Freestyle Kitesurfen jemals Olympisch wird. Sieht man sich die geänderten Raceformate im Segeln an, wird schnell deutlich, dass man Formate pusht, die Publikumswirksam sind. Vor allem gemischte (Frau/Mann) Racedisziplinen und Teamdisziplinen sind aktuell populär.

 

Welche Kites und welches Kitefoil wird bei Olympia verwendet?

Das Olympische Komitee wählt alle drei Jahre Kites und Kitefoils für die kommenden Spiel aus. Kite und Kitefoil Hersteller haben jederzeit die Chance ihr Material einzureichen. Eine kleine Auswahl der eingereichten Produkte wird schlussendlich den Olympia Teilnehmer lange vor den Spielen bekannt gegeben, um sich auf das Material einzustellen und damit trainieren zu können. Der olympische Kitesurfer muss sich vor den Spielen auf ein Kitefoil festlegen und darf 4 Ram Air Kites (Größen) bei den Bewerben verwenden.

Alle verwendeten Kitefoils und Kites müssen im regulären Handel erhältlich sein. Dabei zielt das Komitee darauf ab, am Ende den schnellsten Racer als Olympiasieger zu küren und nicht den Kiter mit dem schnellsten Material.

 

In welchen Bedingungen werden die olympischen Kitesurf Bewerbe abgehalten?

Kitefoilen als Olympische Disziplin ist mit Sicherheit auch aufgrund der unkompliziert erscheinenden Windbedingungen so wohlwollend aufgenommen worden. Olympische Bewerbe will man in einem Windbereich zwischen 5 und 40 Knoten abhalten, dabei dürfen die Riderinnen und Rider Kites in der Größe von 7qm² bis 21qm² nutzen. Diese Werte sind von den Top 10 Kitefoilerinnen und Kitefoiler abgeleitet worden, demnach liegt das Körpergewicht der Damen zwischen 50kg und 70kg und die Herren sind 65kg bis 85kg schwer.

SPLEENE Kitefoil am Wolfgangsee

Professionelle Kitesurfer starten mit dem Olympia Training

Viele Pro Kitesurfer haben längst mit dem Training für Olympia gestartet. Viele Kitefoiler sehen in dieser jungen Disziplin eine Chance auf eine olympische Medaille. Auch Freestyle Kitesurfer, für die es bis vor kurzem undenkbar war, sind zwischenzeitlich auf das Kitefoil umgestiegen. Die Chance bei Olympia dabei zu sein, ist in einem Nischensport wie dem Kitefoilen natürlich sehr viel größer als bei populären und weiter verbreiteten Sportarten wie zum Beispiel Fußball oder Handball.

Kitefoiler am Meer

Wie sieht das Kitefoil Raceformat bei Olympia aus?

Das steht aktuell noch nicht final fest. Die Überlegungen gehen bis zu einem gemischten Staffelformat. Es könnte aber auch ein Teamrennen gegen andere Teilnehmer stattfinden, vor allem das Taktieren beim Kreuzen und ein eventuelles Kursblocken bewerten die Veranstalter interessant für das Publikum. Ob es KO Heats werden oder ein gemeinsamer Start des gesamten Feldes wird wohl demnächst bekannt gegeben.

Wenn du mehr zum Kitefoilen bei Olympia 2024 erfahren willst, wirf regelmäßig einen Blick auf den SPLEENE Talk!