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SPLEENE Talk – Kitesurfen lernen – Die ersten Schritte als Kitesurfer

Jul 25, 2019 | SPLEENE Talk

Du hast schon unzählige Kitesurf Videos gesehen und bist jedes Mal aufs Neue begeistert, wenn du am Ufer stehst und die bunten Kites am Himmel fliegen siehst? Coole Kitesurfer springen meterweit in die Luft und zeichnen ihre Linien auf Wasser und Wellen. Du willst unbedingt Kitesurfen lernen? Doch: Wie lernt man eigentlich Kitesurfen?

SPLEENE Kiteboarding - Kitefoiling am Traunsee

Wie lerne ich Kitesurfen?

Aller Anfang ist schwer, doch in Kiteschulen wird dir geholfen. Kiteschulen sind nicht nur eine gute Starthilfe, sondern unbedingt erforderlich, um diesen Sport sicher auszuüben. Kitesurfen zählt nach wie vor zu den Extremsportarten, darum ist ein Kurs in einer zertifizierten IKO– oder VDWS-Kiteschule unumgänglich. In einem Kite-Kurs wird dir der sichere Umgang mit dem Kitesurfmaterial beigebracht und Schritt-für-Schritt auch der Umgang mit der Natur und Extremsituationen veranschaulicht.

Wie läuft ein Kitesurf-Kurs ab?

Ein Kitesurf-Kurs besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. In der Theorie lernst du die verschiedenen Fachbegriffe, wie das Windfenster funktioniert, wo im Windfenster der Kite gestartet wird, was die Power Zone ist und natürlich auch wie man visuelle Zeichen zum Starten und Landen gibt. Nachdem es beim Kitesurfen keine Blinker wie im Straßenverkehr gibt, müssen sich alle Kitesurfer auch an die geltenden Vorfahrtsregeln halten, um Kollisionen und Materialbruch zu vermeiden.

Kitesurf-Schnupperkurse dauern in der Regel nur wenige Stunden. Wie der Name schon sagt, wird dabei ein kleiner Einblick in die Welt des Kitesurfens gewährt, um abzuwiegen, ob einem dieser Sport tatsächlich gefällt oder nicht.

Wie lange dauert ein Kitesurf-Kurs?

Kitesurf-Kurse mit dem Ziel danach auf einem Board zu fahren, dauern minimum drei Tage, aber durchaus auch länger. Dabei müssen die oben genannten Theoriestunden inkludiert sein. Für die ersten Kite-Flugversuche werden in der Regel Trainerkites verwendet. Dabei lernt man schnell, gefahrlos und spielerisch wie sich ein Kite in der Luft anfühlt, wo dieser gestartet wird und wo im Windfenster der Kite so richtig Kraft entwickelt. Hast du die Safety-System-Einschulung bereits hinter dir, geht es auch recht zügig aufs Wasser. Zuerst natürlich ohne Board, mit dem Ziel die Kitesteuerung zu üben und den Wasser-Relaunch des Kites zu erlernen.

In stehtiefen Gewässern wird in kleinen Gruppen zusammen mit dem Kitelehrer abwechselnd trainiert. Dabei lernen die Schüler von den Fehlern der anderen, ohne diese selbst zu machen. Und wer nun denkt, das wäre langweilig, dem sei gesagt, dass es gerade zu Beginn mehr als fordernd ist den Kite am Himmel zu bewegen, ohne diesen ständig aufs Wasser zu droppen. Eine kleine Pause zwischendurch und den Mitstreitern zuzusehen ist meist mehr als willkommen.

Am dritten Tag – sofern sich die Kiteschüler sicher fühlen – geht es mit dem Kiteboard und dem Kite aufs Wasser. Besonders talentierte Kite-Anfänger werden am dritten Tag bereits die ersten Meter übers Wasser gleiten.

Höhe fahren – Höhe laufen!?

Du hast einen Kitesurf-Kurs erfolgreich absolviert und bereits dein eigenes Material gekauft? Nun willst du bestimmt so schnell und so oft wie möglich aufs Wasser, um voranzukommen.

Damit du wieder dorthin kommst wo du los kitest, musst du Höhe laufen oder gegen den Wind kreuzen. Dies ist zu Beginn der Kitesurf-Karriere eine der größten Herausforderungen, siehe dazu den Beitrag Höhe laufen. Beherrschst du erstmal sicheres Höhelaufen, kannst du an jeden Spot der deiner Könnerstufe entspricht, kitesurfen gehen. Bis dahin solltest du unbedingt darauf achten, dass du lediglich an Spots übst, wo du die verlorene Höhe wieder zu Fuß aufholen kannst.

Welche Kiteschule ist die Beste?

Offizielle Kiteschulen lehren entweder nach dem IKO– oder VDWS-Schulungsprogramm – beide Systeme sind gleichermaßen zu empfehlen. Grundvoraussetzung ist, dass du dich uneingeschränkt mit deinem Lehrer verständigen kannst und dich in der Umgebung und den Bedingungen sicher fühlst. Die Sprachbarriere ist natürlichein wichtiges Kriterium , falls du planst deinen Kitesurfkurs während einer Urlaubsreise zu machen. Hier empfehlen wir unbedingt vorher nachzufragen welche Sprachen die Kitelehrer sprechen.