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Wakestyle / Freestyle Kiteboard – Das musst du wissen

Aug 27, 2020 | SPLEENE Talk

Wakestyle und Freestyle Kiteboarding wird sehr oft in einem Atemzug genannt, doch  die Wenigsten machen sich über die Unterschiede Gedanken. In diesem Beitrag gehen wir auf die Unterschiede in Bezug auf Style, Tricks aber auch die zu verwendende Kitesurf Ausrüstung ein.

Wakestyle Kiteboarding

Die Kitesurf Disziplin Wakestyle ist wie der Name schon sagt aus dem Wakeboarding heraus entstanden und beinhaltet auch sehr oft dieselben Tricks. Anstatt vom Boot wird der Rider vom Kite gezogen und kann durch das Harness auch noch mehr Leinenspannung aufbauen als beim konventionellen Wakeboarding.

Definition Wakestyle

Wakeboarding Tricks die unhooked ausgeführt werden, dabei muss der Kite sehr tief (10 oder 2 Uhr, ähnlich wie an der Wakeboard Anlage) stehen. Wakestyler fahren in der Regel mit Kiteboots. Wakestyle kann auch das Fahren über Obstacles beinhalten, dies versteht man auch unter Parkstyle, ist jedoch kein Muss.

Der Vorteil von Wakestyle Kiteboarding im Vergleich zu Wakeboarding ist, dass man lediglich seine Kitesurf Ausrüstung, Wind und ein Gewässer benötigt, kein teures Wakeboard Boot oder eine Wakeboard Anlage wird dazu benötigt. Ein weiterer Vorteil von Wakestyle am Kite ist dass man Tricks mit weniger Power als an der Wakeboarding Anlage üben kann. Es ist quasi wie Fahrradfahren mit Stützrädern.

Wakestyle Kiteboarding

Wakestyle Kiteboard

Wakestyle Kiteboards haben mehr Rocker als gewöhnliche Kiteboards und werden mit einer Grindbase versehen (Erklärung weiter unten). Durch die größere Rockerlinie sind Wakestyle Boards nicht ganz so schnell aber lassen sich sehr spielerisch fahren. Durch die robuste Bauweise muss man bei einem Wakestyle Kiteboard ein etwas höheres Gewicht in Kauf nehmen, dafür lassen sich diese Boards hervorragend am Kite und an der Wakeboardanlage einsetzen. Der etwas größere Rocker von Wakestyle Kiteboards macht Landungen sehr weich.

 

Wakestyle Finnen

Damit Wakestyle Kiteboards so wendig als nur möglich sind, werden kleinere Finnen verwendet. Sogenannte Wakestyle Finnen sind in der Regel 2-3 Zentimeter hoch. Um dennoch eine gute Richtungsstabilität und Griffigkeit zu gewährleisten, werden Wakestyle Boards mit Channels und Konkaven in verschiedenen Ausführungen versehen.

Bei der Fahrt über Obstacles wird in der Regel komplett auf Finnen verzichtet, in diesem Fall müssen die Channels zum Höhelaufen ausreichen.

 

Wakestyle Kite

Ähnlich wie an der Wakeboard Anlage oder hinter einem Boot bevorzugen auch Wakestyle Kitesurfer Kites mit konstantem Zug, sehr guten Pop und viel Leinen Slack. Früher wurden ausschließlich C-Kites genutzt und in weiterer Folge begeistern sich immer mehr Wakestyler für Open-C Shapes wie den SPLEENE SPX. Damit der Kite nicht allzu schnell auf Lenkbefehle reagiert werden oft sehr kurze Bars verwendet. Vor allem bei der Ausführung von Handle Passes kann es ansonsten leicht passieren, dass der Rider beim Umgreifen den Kite verlenkt, den Kite dropt und der Trick dadurch nicht gelingt.

Wakestyle Safetyleash

Wakestyle Kiteboarder benötigen eine extralange Safetyleash damit unhooked Manöver und Handle Passes stylish ausgeführt werden können

 

Wakestyle Spotbedingungen

Wakestyler bevorzugen Spots mit konstantem Wind und Flachwasser oder gegebenenfalls möglichst flaches Wasser zwischen kleinen Kickerwellen.

 

Wakestyle Kiteboarder die den Sport geprägt haben

  • Andre Philipp aka. Dre
  • Aaron Hadlow
  • Jake Kelsick
  • Sam Light
  • Ewan Jaspan
  • Christophe Tack
Wakestyle Kiteboarding

Freestyle Kiteboarding

Im Freestyle Kiteboarding finden sich Einflüsse aus vielen verschiedenen Boardsportarten wie Snowboarden, Wakeboarden oder Surfen. Freestyle Tricks werden hooked oder unhooked und oft sehr technisch ausgeführt, mitunter werden Tricks mit anderen Elementen kombiniert. Im Freestyle Kiteboarding finden sich viele Aerial Tricks mit Kiteunterstützung, durch die zusätzliche Höhe und Airtime bleibt den Ridern mehr Zeit für Rotationen oder Boardgrabs. Grundsätzlich ist im Freestyle alles erlaubt. Freestyle Kiteboarder fahren inzwischen meist mit Kiteboots aber es gibt durchaus Freestyler, die mit Straps fahren.

Definition Freestyle Kiteboarding

Im Freestyle ist alles erlaubt, die verschiedenen Einflüsse machen Freestyle Kiteboarding erst interessant. Alles was technisch, extrem und stylish ist findet sich im Freestyle wieder.

Kiteboarding Megaloop

Freestyle Kiteboard

Im Vergleich zu Wakestyle Kiteboards haben Freestyle Kiteboard meist einen wenig starken Rocker. Freestyle Kiteboards sind schnell, steif und spustabil. Landungen können dadurch durchaus hart ausfallen, allerdings sind die Höhelauf Eigenschaften durchwegs sehr gut. Freestyle Kiteboards lassen sich gut aufladen und liefern jede Menge explosiven Pop beim Absprung. Mit der flacheren Rockerlinie eignen sich Freestyle Kiteboards durchaus für die ein oder andere Leichtwind Session. Wer Freestyle Kiteboards mit Kiteboots fahren will sollte unbedingt auf die Herstellerangaben dazu achten.

 

Freestyle Finnen

Für eine bessere Kontrolle und mehr Richtungsstabilität sind Freestyle Finnen etwas größer als Wakestyle Finnen, hier werden Größen um 3,5 bis 4 cm verwendet. Ähnlich wie bei Wakestyle Boards haben auch bei Freestyle Kiteboards Channels und Konkaven am Unterwasserschiff Einzug gehalten um einen besseren Grip zu geben.

 

Freestyle Kite

Per Definition kann Freestyle sehr viele Tricks beinhalten, im Vergleich zu Wakestyle springen Freestyler aber durchaus mit Kiteunterstützung um genügend Höhe und Airtime für Rotationen und technische Tricks zu haben. Diesbezüglich muss ein Freestyle Kite einen guten Pop, viel Lift aber auch Leinen Slack bieten um den Zug nach Handle Passes und bei Landungen kontrollierbar zu machen.

Freestyle Safetyleash

Ähnlich wie die Wakestyler benötigen auch Freestyler für unhooked Manöver, Rotationen und Handle Passes eine extra lange Safetyleash

Wakestyle Kiteboarding

Wakestyle / Freestyle – Diese Begriffe musst du kennen!

Was sind Kiteboots, Obstacles oder eine Grindbase. Was bedeuted Slack oder Suicide Mode? Hier erläutern wir detailliert was du dazu wissen musst.

Was sind Kiteboots?

Kiteboots sind den Wakeboard Bindungen nach empfunden uns sollen dem Kitesurfer mehr Halt als Straps geben. Mit Kiteboots lässt sich mehr Druck auf die Kante des Boards aufbauen und damit explosivere Absprünge erzielen.

Kiteboots sind für Wakestyler absolut Pflicht um ohne Kiteunterstützung genügend Pop zu erzeugen. Aber auch bei der Fahrt über Obstacles beweisen Kiteboots ihre Qualitäten, da man eine bessere Verbindung zum Kiteboard hat.

Doch Kiteboots haben nicht nur Vorteile. Der festere Sitz in den Boots erhöht auch das Verletzungsrisiko bei Stürzen nach Sprüngen. Kiteboots bringen zusätzlich Gewicht mit sich und verringern nicht nur damit das Lowend. Letztendlich wird auch das Packmaß eines Kiteboards mit Boots nicht geringer.

Für wen eignen sich Kiteboots? Hier gibt es eigentlich keine festgeschriebenen Regeln. Jeder der Höhelaufen kann und die ersten Sprünge beherrscht kann mit Kiteboots fahren und entscheiden ob es mehr Vor- oder Nachteile mit sich bringt. Für Freerider die gelegentlich springen und keine unhooked Manöver machen, wird es in der Regel kaum Vorteile mit sich bringen.

Bei der Verwendung von Kiteboots ist unbedingt darauf zu achten ob der Kiteboard Hersteller das Board dafür entwickelt hat.

 

Können Kiteboots auf jedes Kiteboard montieren?

Grundsätzlich passen Kiteboots auf so gut wie alle Boards aber nicht alle Boards sind für die Verwendung von Kiteboots entwickelt worden. Der Unterschied liegt bei den Inserts, also den Gewindeeinsätzen am Board wo die Bindung festgeschraubt wird. Wenn diese Gewinde nicht verstärkt sind, dann brechen diese früher oder später bei der Verwendung von Kiteboots aus. Durch den Einsatz von Kiteboots erzeugt der Rider eine vielfach größere Hebelwirkung als im Vergleich zu Straps.

Grindbase

Die Grindbase befindet sich an der Unterseite des Boards und soll das Board bzw. die Lauffläche bei Fahrten über Obstacles schützen. Grindbases können sich bezüglich der Dicke unterscheiden. Eine dickere Grindbase schützt das Kiteboard natürlich besser als eine dünnere Grindbase (variiert von 0,1 bis 0,5mm).

Bei der Fahrt über Obstacles entsteht Abrieb an der Grindbase, deshalb bietet eine dickere Grindbase auch mehr Schutz. Nichtsdestotrotz ist irgendwann auch die beste Grindbase aufgebraucht.

Harte Grindbase:

Rutscht besser auf Obstacles, lässt sich auch nicht mehr reparieren.

Weiche Grindbase (P-Tex Base):

Rutscht nicht ganz so gut auf Obstacles, lässt sich aber einfach reparieren.

Was bedeutet Leinen Slack?

Als „Leinen Slack“ oder nur „Slack“ bezeichnet man die Eigenschaft, welche ein Kite nach dem Absprung in Bezug auf die Leinenspannung erzeugt. Beim Absprung erzeugen Free- und Wakestyler eine enorm hohe Leinenspannung welche sich in der Flugphase bis hin zur Landung komplett auflöst, damit wird es dem Atlethen erst möglich Rotationen, Handle Passes und andere Tricks ohne Aufwendung von Körperkraft auszuführen. Der Kite muss in der Flugphase des Kiters ohne Leinenspannung driften. Nachdem der Kiter landet, sich wieder im Trapez einhängt und das Kiteboard ankantet, wird die Leinen wieder auf Spannung gebracht.

Was bedeuted (semi) „Suicide Mode“?

Beim semi-Suicide Mode wird die Safetyleash mittels -einem speziellen Ring am Chickenloop befestigt. Wenn der Rider also die Bar verliert fällt der Kite nicht in die Safety und bleibt über das Trapez mit dem Chickenloop verbunden. Ein Auslösen am Quickrelease ist dennoch ohne Einschränkung möglich und erzielt denselben Effekt wie bei regulär montierter Safetyleash.

Bevor es Lösungen wie den doppelten Ring am Chickenloop gab, wurde die Safetyleash im Suicide Mode oberhalb des Quick Releases eingehängt. Dadurch wurde allerdings die Safetyfunktion unwirksam und man konnte sich im Ernstfall nur mehr komplett vom Kite trennen.

Der (semi-) Suicide Mode bietet Kiteboardern die unhooked Tricks üben den Vorteil, dass der Kite nach dem Verlieren der Bar im schlimmsten Fall abstürzt aber keine Zeit mit dem Zusammenbauen der Safety vergeudet werden muss. Der Suicide Mode sollte ausschließlich von erfahrenen Ridern, die unhooked Tricks üben, verwendet werden.

SPLEENE RS Wake 2021

Gibt es Wakestyle Events?

Ja die gibt es, es gibt sogar eine eigene Liga die „Kite Park League“ diese Eventserie wird jedes Jahr an verschiedenen Spots ausgetragen.

Top 10 Wakestyle Kiteboarding Tricks?

  • Raley
  • S-Bend
  • F-16
  • KGB
  • Back Mobe
  • Heart Attack
  • S-Mobe
  • Hinterberger
  • Blind Judge 360
  • Slim Chance

Verschiedene Obstacles

Kicker: Als Kicker wird eine Sprungschanze bezeichnet welche in verschiedenen Größen zum Einsatz kommt

Pipe: Zu deutsch „Röhre“ gibt es in verschiedenen Längen und erklärt am besten dieses Obstable auf dem man mit dem Kiteboard grinden kann.

Rail: Ähnlich der Pipe ragt eine Rail der längs nach aus dem Wasser. Es gibt Ausführungen in verschiedenen Längen und Höhen, wobei am Anfang der Rail eine leichte Schräge zum höchsten Punkt führt.

Box: Boxes gibt es in den verschiedensten Ausführungen und gleicht in einer Basisversion einer breiteren Rail.

Slider: Langes Obstacles (rail) aus Metall, Plastik, Holz oder PVC auf dem ein Wakeboarder oder Wakeskater fahren kann. Ein Slider hat eine grössere Fläche als ein Rail, das nur sehr schmal ist.

FAQs – Freestyle / Wakestyle Kiteboarding

Was sind unhooked Manöver?

Das sind Kiteboarding Tricks bei welchen man den Chicken Loop während des Manövers aus dem Trapez aushängt.

Hat Kitesurfen mit Kiteboots Vorteile?

Kiteboots bringen Vor- und Nachteile mit sich. Der größte Vorteil ist der bessere Halt in der Bindung und der damit einhergehende höhere Kantendruck.

Wer sollte den "Suicide Mode" verwenden?

Ausschließlich fortgeschrittene Kiteboarder, welche unhooked Manöver trainieren.

Was ist eine Grindbase?

Eine Verstärkung der Lauffläche des Kiteboards, welche dem Zweck dient das Kiteboard bei der Fahrt über Obstacles nicht zu beschädigen.

Macht eine Grindbase ein Kiteboard unzerstörbar?

Nein, es zögert das Unausweichliche nur hinaus.

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