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SPLEENE Talk – Welches Foilboard soll ich zum Kitefoilen kaufen?

Mrz 15, 2019 | SPLEENE Talk

Bist du noch mit dem Twintip unterwegs oder foilst du schon? So oder so ähnlich könnte ein Gespräch an einem der zahlreichen Kitefoil Spots laufen. Denkt man ein paar Jahre zurück, waren Kitefoiler eine kleine, elitäre Gruppe, doch längst sind diese Tage vorbei. Vor allem an den Thermik- und Leichtwindrevieren wechseln immer mehr Kitesurfer vom klassischen Twintip auf ein Foilboard.

Welche Kitesurf Foilboards gibt es aktuell?

Neben den designierten Kitefoil Boards gibt es natürlich auch die Möglichkeit ein Directional Kiteboard, sofern Foilaufnahme vorhanden oder zusätzlich angebracht, zu verwenden. Was sich nach „2 Fliegen mit einer Klappe“ anhört, ist leider nur ein schlechter Kompromiss. Natürlich ist es möglich und für spontane und sporadische Sessions eine Möglichkeit. Wer sich aber auf das Abenteuer Kitefoil einlassen will, der sollte sich auch nach einem passenden Kitefoil Board, für sein Können und seinen Style umsehen.

SPLEENE Kiteboarding - Kitefoil am Traunsee

Kitefoil Board mit Volumen

Grundlegend muss man zwischen Volumen und Non-Volumen Foilboards unterscheiden. Kitefoil Boards mit Volumen haben einen kleinen Vorteil bei sogenannten Touchdowns, also wenn während der Fahrt das Foilboard die Wasseroberfläche berührt. Volumen Foilboards spielen ihren Vorteil auch in absoluten Leichtwindbedingungen aus. Vor allem beim Wasserstart unter 10 Knoten hilft der Auftrieb des Foilboards, um früher von der Verdrängerfahrt ins Schweben zu kommen. Dieser Unterschied ist allerdings minimal und für die meisten Kitesurfer irrelevant, da nur die wenigsten in solchen Bedingungen unterwegs sind.

Kitefoil Board ohne Volumen

Der große Vorteil des Foilboards ohne Volumen ist der Preis und die Robustheit. Ein Foilboard ohne Volumen ist gleich aufgebaut wie ein Twintip Kiteboard und damit beinahe unzerstörbar. Egal, ob das Foilboard im Surfervan transportiert oder auf Flugreisen mitgenommen wird, es entstehen keine unschönen Dellen oder Löcher. Ein volumenloses Kitefoil Board ist einfacher in der Handhabung und viel günstiger als jedes Volumen Foilboard.

Kitefoil Board mit oder ohne Volumen?

Diese Entscheidung wird oft subjektiv getroffen, viele Kitesurfer sind Directionals ausschließlich mit Volumen gewohnt, doch das Foilboard berührt in der Regel nur beim Starten/Landen das Wasser, ansonsten liegt die Performance bei Mast und Flügel des Foils. Auch hier empfehlen wir unbedingt einen Versuch mit und ohne Volumen. Und vergiss nicht auch den Preis zu vergleichen.

Spleene Kiteboarding - Kitefoil an Land

Race Kitefoil Boards

Wie der Name schon sagt, ist dieser Shape den Kitefoil Racern vorbehalten. Diese Foilboards besitzen in der Regel einen breiten Rumpf und ein schlankeres Heck, sind meist um die 150cm lang. Race Kitefoil Board sind immer mit Schlaufen ausgestattet und meist werden die Kanten an Front und Heelside abgeschrägt, um steilere Schräglagen zuzulassen.

Freeride Kitefoil Boards

Freeride Foilboards gibt es in nahezu jeder Größe, Variation und Aussehen. Diese Art von Foilboards sind die gängigsten Modelle und sind in der Regel einfach zu fahren und somit auch für Kitefoil Einsteiger die richtige Wahl. Die meisten Freeride Kitefoil Boards sind zumindest mit Inserts auf die Verwendung von Straps vorbereitet. Für Beginner eignen sich größere Foilboards, denn diese erleichtern die Verdrängerfahrt und den Start ins Kitefoilen.

 

Pocket Kitefoil Boards

Unter Pocket Foilboards versteht man äußerst kleine Boards zum Freeriden oder Carven. Der Vorteil liegt im geringen Gewicht und Maß. Foilboards dieser Art sind zwischen 80 und 120cm lang und weisen eine Breite um die 45cm auf. Diese Boards sind klein genug, um sie in einen Koffer zu packen und mit auf die Reise zu nehmen, ein Pocket Kitefoil Board eben.

 

SPLEENE Kiteboarding - Kitefoiling

Für welche Mastbefestigung am Kitefoil Board soll ich mich entscheiden?

Aktuell unterscheidet man bei Foilboards 3 Arten der Befestigung. Zum einen gibt es die fixe Befestigung:  Das sind  4 Inserts, an denen man den Mast befestigt. SPLEENE Kitefoil Boards sind zwar mit einer fixen Befestigung ausgestattet, um den perfekten Stance zu finden, sind allerdings mehrere Mastpositionen vorgesehen.

Darüber hinaus gibt es die Slider Box. Damit kann der Mast weiter vorne oder hinten befestigt werden und der Rider kann die perfekte Position frei wählen.

Ein Standard, der im Windsurfen seinen Ursprung hat, sind Boxen wie die Tuttle Box. Hierbei wird der Mast nicht wie bei den zuvor genannten Möglichkeiten mit 4 Schrauben von unten fest gemacht. Wer ein Tuttle Box Foilboard kauft, muss sich auch nach einem passenden Masten umsehen. Aber Vorsicht: Es gibt einige verschiedene Boxen am Markt, welche nicht kompatibel sind.

 

Mehr zu Boxen von Kitefoil Boards findest du in diesem Video:

 

 

Wenn du Fragen zum Kitefoil Board, zu Kitefoils oder zur Technik hast, dann sende uns eine Nachricht! Wir helfen dir gerne weiter.