SPLEENE Talk – Das richtige Kiteboard für Old School und Boardoffs

Welches Kiteboard eignet sich für Old School und Boardoffs?

Old School – oder auch Airstyle genannt – war die erste Disziplin, die mit dem Kiteboarding um die 2000er Jahre entstanden ist. Hohe Sprünge, Rotationen und Boardoffs waren die bekanntesten Tricks der damaligen Zeit. Nachdem der Hype von Freestyle- und Wakestyle-Events in den letzten Jahren wieder abnimmt, werden zunehmend Eventformate gelauncht, die Einflüsse aus beiden Kitesurf-Stilrichtungen vereinen.
Der Grund für die Beliebtheit mag wohl auch zum Teil damit verbunden sein, dass Old School für ein Publikum, das nicht ausschließlich aus Kitesurfern besteht, sehr viel eindrucksvoller erscheint als Handlepasses und unhooked Rotationen in geringer Höhe. Wer noch nie auf einem Kiteboard gestanden hat, weiß die Schwierigkeit der Freestyle- und Wakestyle-Tricks nicht einzuschätzen. Ein Kiteloop in 20 Meter Höhe mit immensem Querversatz bietet jedoch für alle Zuschauer am Strand ein erschreckend aufregendes Schauspiel.

Welche Eigenschaften muss ein Old School Kiteboard haben?

Old School beinhaltet im Kiteboarding oft sehr hohe Sprünge und viel Airtime, damit man die nötige Zeit für Boardoffs, mehrfache Rotationen, Boardflips oder einen coolen Deadman hat. Dazu muss das Kiteboard eine überragende Sprungperformance liefern. Damit ein Sprung hoch wird, muss ein Kiteboard so einiges an Eigenschaften mit sich bringen:

Kantengrip: Je höher die Geschwindigkeit und je größer der Kantendruck, desto brachialer ist der Boost beim Absprung. Wer beim Kitesurfen hoch springen will, muss so viel Kantendruck wie nur möglich mit maximaler Geschwindigkeit aufbauen, um sich dann im richtigen Moment wenn der Kite seinen Absprungpunkt erreicht hat – von der Wasseroberfläche wegzudrücken und abzuspringen.

Steifigkeit: Ein steifes Kiteboard baut Energie auf, ein weiches Kiteboard, das sich der Wasseroberfläche anpasst, absorbiert Energie. Aus diesem Grund sollte ein Kiteboard für hohe Sprünge auch entsprechend hart bzw. steif sein.

Gewicht: Weniger Gewicht bedeutet nicht nur weniger Widerstand, um in die Höhe zu kommen. Bei Old School Tricks mit Boardflips ist nicht nur die Höhe des Sprungs entscheidend, sondern auch das Gewicht des Boards, denn wiederholte Boardflips strapazieren die Muskeln im Handgelenk und können zu dauerhaften Schmerzen führen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich für Old School Kiteboarder ein Augenmerk auf das Gewicht des Kiteboards zu legen.

Flex/Komfort: Ein wenig im Widerspruch zur Steifigkeit steht der Komfort eines Kiteboards. Der Flex des Kiteboards ist sowohl für den Komfort in der Kabbelwelle, als auch für sanfte Landungen zuständig. Hierbei muss jeder für sich entscheiden was ihm wichtiger ist.

Welches Kiteboard soll ich für Boardoff Tricks fahren?

Old School Kiteboarder sind an allen Spots der Welt anzutreffen, somit benötigt man einen Boardshape, der nicht zu speziell ist und nicht nur auf ein Flachwasserrevier und Starkwind ausgerichtet ist. Ein Freeride Shape ist für die meisten Old Schooler aus diesem Grund von Vorteil. Darüber hinaus wird das Kiteboard ausschließlich mit Straps gefahren. So erspart man sich die Suche nach verstärkten Inserts für Kiteboots.
Steifigkeit und Gewicht sprechen für ein Carbon Kiteboard, diese beiden Eigenschaften liefert Carbon wie kein zweites Material. Du solltest allerdings unbedingt darauf achten, dass dein Old School Kiteboard auch die Möglichkeit zur Befestigung eines Handle bietet. Und vor dem Kauf kannst du auch die Griffigkeit der Rails überprüfen, denn vor allem bei One Footer Tricks ist es wichtig, dass man die Boardkante gut greifen kann.
Wenn du diese Punkte beachtest, wirst du bestimmt viel Freude am Lernen der unzähligen Old School Kiteboard Tricks haben.

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21. Januar 2022

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