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SPLEENE Talk – Die Kitebar – Wie funktioniert das Kitebar-System?

Dez 26, 2018 | SPLEENE Talk

Kitebar FAQ – Wie funktioniert ein modernes Kitebar-System?

Das Bar-System, oder auch die Kitebar genannt, ist die „Lenkstange“ des Kites und ist primär dafür da, die Lenkbefehle des Kitesurfers über die Leinen an den Kite weiterzugeben. Dazu zieht der Kitesurfer an einem Ende der Bar und verkürzt damit die Leinen, woraufhin der Kite in diese Richtung fliegt.

Auf dieser einfachen Grundidee basieren auch nach wie vor die heutigen modernen Kitesurf- Barsysteme. Was allerdings diese ersten Kitebars noch nicht bieten konnten, waren Depower und Sicherheit.

Falls die ersten Kitebarsysteme überhaupt so etwas wie einen Chickenloop hatten, diente dieser lediglich dazu, um beim Höhelaufen die Arme auszuruhen.

Spleene Kiteboarding - High Tech Line

Wie funktioniert das Depower-System einer Kitebar?

Moderne Kitebar Systeme erweisen dem Sport mit einer effizienten Depowerleistung einen großen Dienst. Wird die Kitebar nach vorne geschoben oder lässt der Kitesurfer die Bar los, so wird der Kite in jeglicher Position Großteils drucklos. Wird die Bar wieder zum Körper gezogen, so verkürzt man die Steuerleinen und damit den Anstellwinkel des Kites zum Wind. Das Profil wird wieder richtig angeströmt und kann dadurch mehr Kraft entwickeln.

Was bedeutet „Depower ATB oder BTB Bar“?

Eine weitere Möglichkeit den Kite während der Session zu trimmen (auf den Wind einzustellen) stellt das Depowersystem dar. Aktuell wird dies von den meisten Herstellern über ein sogenanntes Clamcleat realisiert. Damit kann die Leinenlänge der Frontleinen dauerhaft während einer Kitesession – und damit der Anstellwinkel des Kites zum Wind – verändert werden. Vor allem bei auffrischendem Wind hilft das Depower-System Kitesurf Beginnern dabei, wieder gefahrlos ans Ufer zu kommen.

Das Depower System kann ATB (Above the Bar) oder BTB (Below the Bar) angebracht sein. Hier liegt es an den Vorlieben des Kiters welche Position man bevorzugt.

Spleene Kiteboarding - High Tech Line - RIP 36 and RIP 39

Wie sieht der Chickenloop an einer Kitebar aus?

Der Chickenloop bildet – wie der Name schon sagt – eine Schleife. Diese Schleife ( Chickenloop genannt) stellt die Verbindung zwischen dem Kitesurfer und dem Barsystem her. Der Chickenloop kann am Trapezhaken des Kitesurf Harnesses eingehakt werden und mittels des Chickendicks fixiert werden, damit der Chickenloop nicht ungewollt vom Haken rutscht.

Was ist ein Quickrelease an der Kitebar?

Das Quickrelease ist das Sicherheitssystem des Kitebar-Systems und befindet sich direkt oberhalb des Chickenloops. Mittels Quickrelease ist es möglich, den Kite so gut wie komplett drucklos zum Absturz zu bringen. Der Kite hängt nach dem Auslösen des Quickreleases dann nur  noch an einer Leine – der sogenannten Safety Leine – welche wiederum mittels Safetyleash mit dem Harness des Kitesurfers verbunden ist.

Kitebar-Safety-Systeme sind dazu ausgelegt, dass diese nach dem Auslösen auch in tiefem Wasser wieder in den Ausgangszustand zurückversetzt werden können.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen funktionieren alle Quickrelease-Systeme gleich und lösen durch ein Wegschieben des Schaftes vom Körper aus.

 

MERKE: Mach dich mit dem Safetysystem deiner Kitebar unbedingt vor der ersten Session vertraut, damit du im Ernstfall schneller reagieren kannst.

Spleene Kiteboarding - High Tech Line - Door 59 and Monster Door

Benötige ich eine 4-Leiner-Bar oder ist eine 5-Leiner-Bar sicherer?

Die Sicherheit der Bar hängt nicht von der Anzahl der Leinen ab und die Entscheidung ob 4- oder 5- Leiner-Bar hängt primär davon ab, welchen Kite du gekauft hast! Der Kite gibt dir vor, ob du eine 4- oder 5-Leiner-Bar benötigst. Sämtliche SPLEENE Kites kannst du mit einer 4 Leiner Bar mit gleich langen Leinen fliegen.

Wenn du weitere Fragen zur Kitebar hast, dann schreib uns einfach eine Nachricht, wir helfen dir gerne weiter!